Stimmung: gut

Lundi 30 octobre 2017

Über Holzplatten im Matsch führt der Weg ins Camp der NATO-Einheit, wo 22 Luxemburger Soldaten an einem Manöver teilnehmen. Vor drei Wochen haben sie ihre Luxemburger Kameraden abgelöst, die zuvor drei Monate Teil der schnellen Einsatztruppe in Litauen waren. „No salute area“ steht auf einem Schild, unweit daneben ein aufrecht stehender Soldat mit Camouflage im Gesicht. Modriger Zeltgeruch liegt in der Luft, im Hintergrund dröhnen die Generatoren. „Unsere Einheit ist vor allem für die Logistik und Transport zuständig“, erklärt ein Soldat. „Die neuen Luxemburger Container- und Absetzkipper können nahezu sämtliches Material von A nach B transportieren.“ Als Luxemburger Soldat würde man bei NATO-Manövern dabei von der Mehrsprachigkeit profitieren.

Deshalb, so heißt es, wird die kleine Luxemburger Einheit hoch geschätzt. Auch das aktuelle Luxemburger Regiment wird für drei Monate in Litauen bleiben. „Zu Weihnachten sind wir wieder zu Hause“, sagt ein Soldat. Was erneut wie eine historischer Treppenwitz klingen mag, ist bitterer ernst: Zwar sei man zufrieden mit der Mission, aber auf die Rückkehr nach Luxemburg freuen sich dennoch alle. Die Stimmung: Gut. Während der Manöver werden Rap- oder Rockmusik – zum Beispiel Limp Bizkit, aber auch gerne sanftere Indieklänge von Lana Del Rey gehört. Und wenn die Soldaten nicht gerade im Einsatz sind, stehen sportliche Aktivitäten oder Filme auf dem Programm. Nichts außergewöhnliches. Und die Verpflegung? Ganz hervorragend. Die Belgier würden sehr gut kochen. „Ierbsebulli“ gab es bis jetzt übrigens noch nicht. Und das sei auch gut so.

LINK ZUR FOTOGALLERIE

Luxemburger Wort

Revenir à la liste des actualités