Erinnerung an Korea-Krieg aufrechterhalten

Jeudi 03 novembre 2016

Luxemburg. Im Jahre 1950 kam es zum Ausbruch des Koreakrieges zwischen Süd- und Nordkorea am 38. Breitengrad. Die Kriegshandlungen endeten 1953 ohne Gewinner mit einem Waffenstillstand, dem aber bis heute noch kein Friedensvertrag gefolgt ist. Mit 14 anderen Nationen war Luxemburg damals ebenfalls dem Aufruf der Vereinigten Nationen gefolgt und 85 Luxemburger engagierten sich unter UN-Mandat für die Befreiung Südkoreas, ein Einsatz, der in Luxemburger Reihen mit Sergeant Robert Mores und Caporal Roger Stutz zwei Leben sowie 13 Verwundete forderte. Die „Luxembourg-Korean Association“ hatte zusammen mit der „Association des Anciens Combattants de la Guerre 39-45“ und den „Forces des Nations-Unies“ zu einer Gedenkfeier bei der „Gëlle Fra“ eingeladen. Feierlich umrahmt wurde die Zeremonie durch eine Ehrenabordnung der Luxemburger Armee und durch die Militärmusik unter der Leitung von Major Jean-Claude Braun. Der stellvertretende Generalstabschef Colonel Alain Duchène, Vertreter der Koreakriegsveteranen, der koreanischen Botschaft und der in Luxemburg lebenden koreanischen Gemeinschaft legten Kränze nieder und würdigten in einer Gedenkminute den selbstlosen Einsatz der Luxemburger Koreakämpfer. Die Gedenkzeremonie wird von Jahr zu Jahr wichtiger, um die kollektive Erinnerung an den Konflikt wachzuhalten. c.k.

Luxemburger Wort vom Freitag, 4. November 2016

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